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Treppengeländer – brauchen wir die überhaupt ???

25.02.2016, Stadtverordnetenversammlung
Durch Akteneinsicht im Dezember 2015 konnte ich den Sachstand entnehmen, dass Handläufe an der Schlosskirche durch die Denkmalschutzbehörde versagt wurden, da kein öffentliches Interesse dafür bestünde. Damit ist klar, der Antrag vom Planungsbüro IBS im Frühjahr letzten Jahres, war von vornherein nicht genehmigungsfähig.

Deshalb meine
Fragen zur Einwohnerfragestunde
An der Schlosskirche Haupteingang gibt es keine Handläufe, am Nebeneingang bei 6 freien Stufen nicht einmal ein Geländer. Der Hintereingang hat nur einen einseitigen und nicht DIN gerechten Handlauf.

Dem Grundsatz der Barrierefreiheit, der Unfallverhütung und der Fürsorgepflicht folgend, muss ein erhebliches öffentliches Interesse bestehen, diesen baulichen Mangel zu beheben.

Fragen an den Bürgermeister:

  1. Wann wurde ein erneuter, diesmal genehmungsfähiger Antrag an die Denkmalschutzbehörde gestellt?
  1. Wenn das noch nicht geschehen ist, wann wird das geschehen?
  1. Falls dies nicht gewollt ist, wie begründen Sie das fehlende öffentliche Interesse an sicheren Handläufen zur Unfallverhütung und zur Barrierefreiheit, so wie es unsere Bauvorschriften und andere Gesetze verlangen?

Das wollte Herr Jaeschke nicht beantworten und bezeichnete meine Bemühungen um Handläufe bzw. Treppengeländer als Hick Hack.

Info: Laut Deutscher Gesellschaft für Unfallversicherung geschehen jährlich allein nur im gewerblichen Bereich 36.000 Treppenunfälle, davon 800 mit bleibenden schweren Körperschäden. Technische Ursachen dafür sind u. a. fehlende oder falsch angebrachte Handläufe.

Update: März 2016
Laut Herrn Jaeschke wurde ein Antrag auf erneute Prüfung an die Untere Denkmalschutzbehörde (UDB) Landkreis MOL gestellt, um Genehmigung von Treppengeländer und Handläufe an der Schlosskiche.

Update: 24.07. 2016
Schriftliche Anfrage meinerseits an die Baubehörde Landkreis MOL zwecks Bearbeitung des Antrags der Stadt.

Update: 23.09.2016
Da es keine Antwort auf meine schriftliche Anfrage gab, erneut schriftlich beim Bauamt MOL nachgefragt.

Update: 25.10.2016
Antrag auf Akteneinsicht beim Bürgermeister Herrn Jaeschke, da meine Anfragen bei der Baubehörde vom Landkreis unbeantwortet blieben.

Update: 10.11.10.2016
Antrag auf Akteneinsicht bei Herrn Jaeschke angemahnt.

Weitere Informationen  unter Baustellen – Schlossgut

3. Inklusionsforum

Inklusion in Brandenburg
Gemeinsam Teilhabe gestalten

3. Inklusionsforum in Frankfurt (Oder)
am 17. Februar 2016 in der Europa – Universität VIADRINA

Einladung durch das Ministerium für Arbeit, Soziales, Gesundheit, Frauen und Familie (MASGF) Ministerin Frau Diana Golze

Themen:

  • Bildung und Erziehung
  • Barrierefreiheit und Mobilität
  • Gesundheitlcihe Versorgung und Pflege
  • Wohnen, Sozialraum, Selbstbestimmung, Freizeit, Kultur
  • Arbeit und Beschäftigung
  • Teilhabe von Kindern und Jugendlichen

hier Ergebnisse und meine Eindrücken vom  Inklusionsforum

Randnotiz im Stadtmagazin

Einladung zur EinwohnerversammlungVorstellung und Diskussion am
16.02.2016 um 19 Uhr in der Schlosskirche,
nicht gewollt?

Gegen eine solche Bürgerbeteiligung entschieden sich zur SVV am 26.11.2015 die Fraktionen der LINKEN, der SPD und der CDU.
Mirko Prinz und die Stadtverordneten der Fraktion A&O stimmten dem zu. Bürgermeister Arno Jaeschke kündigte jedoch im Vorfeld schon an, dass es eine solche Veranstaltung geben wird. Von Bürgern wurde es gefordert und unsere Kommunalverfassung verlangt dies.

In städtischer Planung:

  • Eine Orangerie
  • Hotelanlage mit 58 Doppelzimmern oder gewünscht (ZAS am 02.12.2015) mindest 80 Zimmer
  • Barocker Lustgarten mit Labyrinthpark und Heckentheater
  • Bürgeracker 12 ha, 200 Parzellen a 50m²
  • Großer Parkplatz, da keine Anbindung an ÖPNV
  • Ausbau von Zufahrtstraßen?
  • Parkeisenbahn?

Was wird uns die Zukunft bringen?

  • Massentourismus und Abholzung/Zerstörung von Naturraum?
  • Starker Auto- und auch Busverkehr?
  • Ausgabe Millionen von Steuergeldern
  • Verschuldung unserer Kommune
  • Sparen, nicht nur bei den Pflichtausgaben der Stadt?

Wollen wir das, gibt es Alternativen?

  • Einen naturbelassenen, gut begehbaren Schlosspark
  • Erhalt des Baumbestandes
  • Keinen öffentlich finanzierten Bürgeracker
  • Kleine Pension, max. 20 Doppelzimmer
  • Bürgerhaus – Treffpunkt für Vereine und Gruppen

Nehmen Sie teil und diskutieren Sie mit, es geht um die Zukunft unserer Stadt.

Podiumsdiskussion „Altlandsberg – fit für die Zukunft?“

Der Weg ist das Ziel,
so kann ich die Vorwehen der Veranstaltung benennen. Die Verwaltung zeigte sich kooperativer als sonst, ein Vororttermin wurde vereinbart, der Rolliparkplatz für das Rathaus konnte mit kleiner Mühe auf den Rathaushof umziehen. Das bedeutet ausreichend Platz und dicht am Eingang.
Beteiligte Akteure der Veranstaltung beschäftigten sich mit der Problematik der Barrierefreiheit.

Die Einladungen, in Presse und Aushängen, schriftlich oder persönlich übermittelt, bewirkten, dass sich auch Bürger und Gemeindevertreter unserer Nachbargemeinden auf den Weg in unser Gutshaus machten.
Presse, Antenne Brandenburg und auch das regionale Fernsehen ODF brachten Altlandsberg mit der Thematik Barrierefreiheit in ihr Programm.
Eine Resonanz, die wir so nicht erwartet hatten, doch zeigt, wie wichtig es ist, diese Probleme öffentlich zu thematisieren.

In Altlandsberg selbst war das Interesse eher verhalten, wohl auch dem Problem der Mobilität betroffener Bürger geschuldet, um von A nach B zu gelangen.

Näheres zur Veranstaltung ist  hier zu lesen  sowie ein  MOZ und BAB Artikel.

Allen Helfern und Unterstützern sei ganz herzlich gedankt, dieses Engagement macht Mut, wir sind auf dem richtigen Weg für ein

Altlandsberg – fit für die Zukunft“

Einladung zur Podiumsdiskussion, 22. Januar 2016

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Diese spannende Frage stellt sich besonders für unsere älter werdende Bevölkerung und für Bürger die von Behinderung betroffen sind.
Dazu lädt die Fraktion „Aktiv & Offen“ alle interessierten und politisch engagierten Bürger unserer Stadt zu einer öffentlichen Podiumsdiskussion ein.

Freitag, den 22. Januar 2016 um 18:00 Uhr im Gutshaus (barrierefrei) Krummenseestr. 1, in Altlandsberg

Als Podiumsgäste erwarten wir:
Herrn Jürgen Dusel, Behindertenbeauftragter Land Brandenburg (MASGF)
Herrn Klaus Körner, Vorsitzender Sozialverband VDK im Landkreis MOL
Frau Carla Bork, Leiterin Bauordnungsamt Landkreis Märkisch Oderland
Herrn Arno Jaeschke, Bürgermeister Stadt Altlandsberg
Herrn Dr. Stephan, Behinderten- und Seniorenbeauftragter Stadt Altlandsberg
Frau Margot Pietsch, Behindertenpolitische Sprecherin Wählergruppe „Aktiv & Offen“

Moderation: Herr Peter Müller, Bauingenieur

Tagesordnung:

  • Begrüßung und Vorstellung der Gäste durch Herrn Marks, Fraktionsvorsitzender der Wählergruppe „Aktiv & Offen“
  • Herr Jürgen Dusel hat das Wort
  • Statements der Teilnehmer der Podiumsrunde (ca. 30 Min)
  • Podiumsdiskussion
  • Saalrunde – Fragen und Anregungen vom Publikum
  • Schlussrunde Podium: Altlandsberg, fit für die Zukunft? Was muss getan werden?
  • Verabschiedung aller Gäste durch Herrn Mark

Themen werden sein:
Barrierefreiheit eine Voraussetzung der Teilhabemöglichkeit am gesellschaftlichen Leben.
Umsetzung in allen Ortsteilen: Bürgerhäuser, Wege, Straßen, Parkplätze, Mobilität, Rathaus Aufzug und Rolli-WC, Internetpräsenz, Med. Einrichtungen, Wohnmöglichkeiten, Schule, Hort, Gaststätten, Projekt Schlossgut. Nutzerbeteiligung in allen Planungsphasen!

Es geht ALLE an, denn die Zukunft beginnt jetzt!

Kontakt: Margot Pietsch
e-mail: margot.pietsch[at]web.de
Tel.: 033438 67761