Archiv der Kategorie: Information

Teilhabeplan für Menschen mit Behinderung

13. Dezember 2018, Stadtverordnetenversammlung

Der Teilhabeplan (Beschlussvorlage 1051/18), wurde von der Stadtverordnetenversammlung einstimmig beschlossen.

Dieser Teilhabeplan stellt die derzeitige Lebenslage von Menschen mit Behinderungen in der Stadt dar, zeigt Benachteiligungen sowie fehlende Chancengleichheit auf und benennt konkrete Maßnahmen, um die Lebensqualität aller Bürger zu verbessern.

Damit hat die Stadt Altlandsberg ein Instrument, zur ernsthaften Umsetzung der UN-Behindertenrechtskonvention (UN-BRK) in unserer Kommune.  Barrierefreiheit ist die Grundvoraussetzung für Teilhabe, Selbstbestimmung und Partizipation.

Egal ob Kinderwagen oder Rollator schiebend, ob auf Laufrad oder im Rollstuhl sitzend, eine barrierefreie Umwelt nutzt allen Menschen aller Altersgruppen. Wenn wir uns erst für Barrierefreiheit einsetzen, wenn wir sie selber brauchen, werden wir weiterhin von Barrieren behindert werden.

Der Teilhabeplan wird jährlich fortgeschrieben, um der aktuellen Situation gerecht zu werden, das Bewusstsein zu schärfen und immer wieder auf Unzulänglichkeiten und Hindernisse aufmerksam zu machen.

Dieser Teilhabeplan ist nicht für die Schublade gemacht, sowie ein Stadtverordneter meinte, sondern zur praktischen Umsetzung einer Menschenrechtskonvention.

Es liegt an uns, ob wir das wollen oder nicht.


Der lange Weg zum Ziel

Um die Arbeit der/s Behindertenbeauftragten der Stadt effektiver zu gestalten, machte sich die Erstellung einer neuen Richtlinie notwendig.
Das betrifft besonders die Modalitäten der Berufung der/s Behindertenbeauftragten, der Dauer der Amtszeit sowie Aufgaben und Befugnisse dieses Ehrenamtes.
Das stieß bei Verwaltung sowie bei einigen Stadtverordneten nicht auf Zustimmung.
5 Monate dauerte es, bis ein Kompromiss die Zustimmung von Verwaltung und Stadtverordeneten  fand.

Zur Stadtverordnetenversammlung am 26.10.2017 wurde die neue Richtlinie ohne Gegenstimme beschlossen.

Beauftragt für die Belange der Menschen mit Behinderung

27.04.2017 Stadtverordnetenversammlung
TOP 16  Beschlussvorlage  704/17

Die Stadtverordnetenversammlung der Stadt Altlandsberg beschließt, Frau Margot Pietsch als Beauftragte für die Belange von Menschen mit Behinderung zum 01.05.2017 zu berufen.

Dieser Vorschlag wurde von der Wählergruppe “Aktiv & Offen” eingereicht und zur SVV einstimmig bestätigt.

Damit wird dem Selbstvertretungsanspruch Rechnung getragen, denn wer wenn nicht Betroffene selbst kennen die Probleme von Menschen mit Behinderungen am besten. Nicht über uns soll beraten/beschlossen werden, sondern mit uns. Diese Chance werde ich nutzen und mich weiterhin dafür einsetzen, dass Barrieren abgebaut und keine neuen errichtet werden.
Eine Stadt für ALLE Menschen ist das Ziel.

3. Inklusionsforum

Inklusion in Brandenburg
Gemeinsam Teilhabe gestalten

3. Inklusionsforum in Frankfurt (Oder)
am 17. Februar 2016 in der Europa – Universität VIADRINA

Einladung durch das Ministerium für Arbeit, Soziales, Gesundheit, Frauen und Familie (MASGF) Ministerin Frau Diana Golze

Themen:

  • Bildung und Erziehung
  • Barrierefreiheit und Mobilität
  • Gesundheitlcihe Versorgung und Pflege
  • Wohnen, Sozialraum, Selbstbestimmung, Freizeit, Kultur
  • Arbeit und Beschäftigung
  • Teilhabe von Kindern und Jugendlichen

hier Ergebnisse und meine Eindrücken vom  Inklusionsforum

Randnotiz im Stadtmagazin

Einladung zur EinwohnerversammlungVorstellung und Diskussion am
16.02.2016 um 19 Uhr in der Schlosskirche,
nicht gewollt?

Gegen eine solche Bürgerbeteiligung entschieden sich zur SVV am 26.11.2015 die Fraktionen der LINKEN, der SPD und der CDU.
Mirko Prinz und die Stadtverordneten der Fraktion A&O stimmten dem zu. Bürgermeister Arno Jaeschke kündigte jedoch im Vorfeld schon an, dass es eine solche Veranstaltung geben wird. Von Bürgern wurde es gefordert und unsere Kommunalverfassung verlangt dies.

In städtischer Planung:

  • Eine Orangerie
  • Hotelanlage mit 58 Doppelzimmern oder gewünscht (ZAS am 02.12.2015) mindest 80 Zimmer
  • Barocker Lustgarten mit Labyrinthpark und Heckentheater
  • Bürgeracker 12 ha, 200 Parzellen a 50m²
  • Großer Parkplatz, da keine Anbindung an ÖPNV
  • Ausbau von Zufahrtstraßen?
  • Parkeisenbahn?

Was wird uns die Zukunft bringen?

  • Massentourismus und Abholzung/Zerstörung von Naturraum?
  • Starker Auto- und auch Busverkehr?
  • Ausgabe Millionen von Steuergeldern
  • Verschuldung unserer Kommune
  • Sparen, nicht nur bei den Pflichtausgaben der Stadt?

Wollen wir das, gibt es Alternativen?

  • Einen naturbelassenen, gut begehbaren Schlosspark
  • Erhalt des Baumbestandes
  • Keinen öffentlich finanzierten Bürgeracker
  • Kleine Pension, max. 20 Doppelzimmer
  • Bürgerhaus – Treffpunkt für Vereine und Gruppen

Nehmen Sie teil und diskutieren Sie mit, es geht um die Zukunft unserer Stadt.