Archiv der Kategorie: Information

Der lange Weg zum Ziel

Um die Arbeit der/s Behindertenbeauftragten der Stadt effektiver zu gestalten, machte sich die Erstellung einer neuen Richtlinie notwendig.
Das betrifft besonders die Modalitäten der Berufung der/s Behindertenbeauftragten, der Dauer der Amtszeit sowie Aufgaben und Befugnisse dieses Ehrenamtes.
Das stieß bei Verwaltung sowie bei einigen Stadtverordneten nicht auf Zustimmung.
5 Monate dauerte es, bis ein Kompromis die Zustimmung von Verwaltung und Stadtverordeneten  fand.

Zur Stadtverordneten am 26.10.2017 wurde die neue Richtlinie ohne Gegenstimme beschlossen.

Beauftragt für die Belange der Menschen mit Behinderung

27.04.2017 Stadtverordnetenversammlung
TOP 16  Beschlussvorlage  704/17

Die Stadtverordnetenversammlung der Stadt Altlandsberg beschließt, Frau Margot Pietsch als Beauftragte für die Belange von Menschen mit Behinderung zum 01.05.2017 zu berufen.

Dieser Vorschlag wurde von der Wählergruppe “Aktiv & Offen” eingereicht und zur SVV einstimmig bestätigt.

Damit wird dem Selbstvertretungsanspruch Rechnung getragen, denn wer wenn nicht Betroffene selbst kennen die Probleme von Menschen mit Behinderungen am besten. Nicht über uns soll beraten/beschlossen werden, sondern mit uns. Diese Chance werde ich nutzen und mich weiterhin dafür einsetzen, dass Barrieren abgebaut und keine neuen errichtet werden.
Eine Stadt für ALLE Menschen ist das Ziel.

3. Inklusionsforum

Inklusion in Brandenburg
Gemeinsam Teilhabe gestalten

3. Inklusionsforum in Frankfurt (Oder)
am 17. Februar 2016 in der Europa – Universität VIADRINA

Einladung durch das Ministerium für Arbeit, Soziales, Gesundheit, Frauen und Familie (MASGF) Ministerin Frau Diana Golze

Themen:

  • Bildung und Erziehung
  • Barrierefreiheit und Mobilität
  • Gesundheitlcihe Versorgung und Pflege
  • Wohnen, Sozialraum, Selbstbestimmung, Freizeit, Kultur
  • Arbeit und Beschäftigung
  • Teilhabe von Kindern und Jugendlichen

hier Ergebnisse und meine Eindrücken vom  Inklusionsforum

Randnotiz im Stadtmagazin

Einladung zur EinwohnerversammlungVorstellung und Diskussion am
16.02.2016 um 19 Uhr in der Schlosskirche,
nicht gewollt?

Gegen eine solche Bürgerbeteiligung entschieden sich zur SVV am 26.11.2015 die Fraktionen der LINKEN, der SPD und der CDU.
Mirko Prinz und die Stadtverordneten der Fraktion A&O stimmten dem zu. Bürgermeister Arno Jaeschke kündigte jedoch im Vorfeld schon an, dass es eine solche Veranstaltung geben wird. Von Bürgern wurde es gefordert und unsere Kommunalverfassung verlangt dies.

In städtischer Planung:

  • Eine Orangerie
  • Hotelanlage mit 58 Doppelzimmern oder gewünscht (ZAS am 02.12.2015) mindest 80 Zimmer
  • Barocker Lustgarten mit Labyrinthpark und Heckentheater
  • Bürgeracker 12 ha, 200 Parzellen a 50m²
  • Großer Parkplatz, da keine Anbindung an ÖPNV
  • Ausbau von Zufahrtstraßen?
  • Parkeisenbahn?

Was wird uns die Zukunft bringen?

  • Massentourismus und Abholzung/Zerstörung von Naturraum?
  • Starker Auto- und auch Busverkehr?
  • Ausgabe Millionen von Steuergeldern
  • Verschuldung unserer Kommune
  • Sparen, nicht nur bei den Pflichtausgaben der Stadt?

Wollen wir das, gibt es Alternativen?

  • Einen naturbelassenen, gut begehbaren Schlosspark
  • Erhalt des Baumbestandes
  • Keinen öffentlich finanzierten Bürgeracker
  • Kleine Pension, max. 20 Doppelzimmer
  • Bürgerhaus – Treffpunkt für Vereine und Gruppen

Nehmen Sie teil und diskutieren Sie mit, es geht um die Zukunft unserer Stadt.

Podiumsdiskussion “Altlandsberg – fit für die Zukunft?”

Der Weg ist das Ziel,
so kann ich die Vorwehen der Veranstaltung benennen. Die Verwaltung zeigte sich kooperativer als sonst, ein Vororttermin wurde vereinbart, der Rolliparkplatz für das Rathaus konnte mit kleiner Mühe auf den Rathaushof umziehen. Das bedeutet ausreichend Platz und dicht am Eingang.
Beteiligte Akteure der Veranstaltung beschäftigten sich mit der Problematik der Barrierefreiheit.

Die Einladungen, in Presse und Aushängen, schriftlich oder persönlich übermittelt, bewirkten, dass sich auch Bürger und Gemeindevertreter unserer Nachbargemeinden auf den Weg in unser Gutshaus machten.
Presse, Antenne Brandenburg und auch das regionale Fernsehen ODF brachten Altlandsberg mit der Thematik Barrierefreiheit in ihr Programm.
Eine Resonanz, die wir so nicht erwartet hatten, doch zeigt, wie wichtig es ist, diese Probleme öffentlich zu thematisieren.

In Altlandsberg selbst war das Interesse eher verhalten, wohl auch dem Problem der Mobilität betroffener Bürger geschuldet, um von A nach B zu gelangen.

Näheres zur Veranstaltung ist  hier zu lesen  sowie ein  MOZ und BAB Artikel.

Allen Helfern und Unterstützern sei ganz herzlich gedankt, dieses Engagement macht Mut, wir sind auf dem richtigen Weg für ein

Altlandsberg – fit für die Zukunft“