Gutshaus

das soziokulturelle Zentrum  Altlandbergs

24.04.2014Fahrstuhl Gutshaus selbstständig nutzbar
geschafftder Fahrstuhl, dessen Tür verschlossen und dessen Bedienfeld im Erdgeschoss nicht angeschlossen war, damit „Unbefugte“ ihn nicht benutzen, ist nun für ALLE Bürger selbstständig nutzbar.

GutshausNiemand muss mehr Treppen steigen können oder eine nicht funktionierende Klingel bedienen, um mit dem Fahrstuhl ins Gutshaus zu gelangen.
Maerkermeldungen und Pressemitteilungen waren nötig sowie die Beanstandung durch den Beauftragten der Stadt für Menschen mit Behinderungen.

Auch bekam das Gutshaus im Jahr 2017 einen gut benutzbaren Rolliparkplatz und am Aufzug den Hinweis, wo die Rolli-Toilette zu finden ist. Damit ist das Gutshaus wirklich barrierefrei, wenn der Zugang zur Rolli-Toilette nicht abgeschlossen ist.


Zur Geschichte: aus dem Jahre 2005 bis Mai 2017

Im Jahre 2005 wurde das Gutshaus aufwändig saniert. Durch Aufzug und Rolli-WC sollte Barrierefreiheit erreicht werden.
Noch vor der Eröffnung lud Herr Andruleit, damaliger Amtsdirektor, uns ein, das Rolli-WC zu „begutachten“. Bis auf Kleinigkeiten, die jedoch wichtig sind und auch nachgebessert wurden, entsprach es der Norm.
Den Aufzug wollte man nicht öffentlich zugängig machen, aus Sorge vor spielenden Kindern.
Dafür gab es eine Säule mit Klingel und Wechselsprechanlage. Dies in einer unerreichbaren Höhe für Rollifahrer, auch das wurde nachgebessert.
Obwohl baulich die Voraussetzungen gegeben waren, war das Ganze ein fauler Kompromiss und keine „Barrierefreiheit“, noch dazu die Klingel auch abgeschaltet wurde, wohl wegen spielender Kinder.


06.02.2013  Maerkermeldung ID 303980, ich beanstande diesen Missstand sowie die fehlende Beleuchtung.
Antwort der Verwaltung:
„Vielen Dank für Ihren Hinweis. Es wurde am 08.02.2013 ein Elektriker mit der Behebung der technischen Mängel beauftragt. Das Bedienfeld am Außenzugang des Fahrstuhles wurde damals nicht angeschlossen. Grund ist, dass es nicht zur Nutzung durch unbefugte kommen soll. Ebenfalls muss die Nutzung des Fahrstuhles angemeldet werden. Der Veranstalter muss den Fahrstuhl von innen bedienen, um den Gästen Zugang vom Außenbereich zu gewähren.
Mit freundlichen Grüßen – Ihre Stadtverwaltung“


17.02.2013  Pressemeldung, Gutshaus


27.02.2013  Artikel in der MOZ,
„Befugt und dennoch nicht bedient“ von Gabriele Rataj


 06.02.2014  Maerkermeldung, ich beanstande diesen Zustand erneut:
1. Jahrestag der Maerkermeldung ID 303980
Die Außenbeleuchtung am Fahrstuhl des Gutshauses wurde instand gesetzt, mehr nicht. Die Tür zum Fahrstuhl ist weiterhin verschlossen, so dass man keinen Zugang von außen hat. Bemerkbar machen kann man sich auch nicht, da die Außenklingel am Fahrstuhl nach einem Jahr immer noch nicht repariert wurde. Ich nehme an, auch das Bedienfeld des Fahrstuhls ist noch ohne Funktion, sonst wäre die Tür davor nicht verschlossen.
Dieser Fahrstuhl wurde mit Steuergeldern finanziert, damit ALLE Bürger Zugang zum multikulturellen Zentrum von Altlandsberg haben. Über Treppen besteht der Zugang zum Fahrstuhl. Explizit wird den Menschen die Benutzung des Fahrstuhls verwehrt, die keine Treppen steigen können. Sie werden laut Verwaltung als UNBEFUGT eingestuft. Bewusst wird hier eine unnötige Barriere nicht beseitigt und das im Zeitalter, in dem allen Menschen Teilhabe am gesellschaftlichen Leben gesetzlich zugesichert wird!


11.02.2014  Artikel in der MOZ
„Mit Klingel zur Nutzung gekämpft“ von Gabriele Rataj


12.07.2016  Schreiben an Herrn Jaeschke
Der Behindertenparkplatz am Gutshaus ist nicht DIN gerecht und nicht nutzbar für berechtigte Bürgern. Auch sind die ehemaligen Bodenstrahler eine Stolpergefahr und müssten eingeebnet werden, dies wurde bald erledigt.


Mai 2017  Behindertenparkplatz
wurde neu gepflastert, wenn auch nicht optimal, doch gut benutzbar.


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