Inklusion

DABEISEIN, MITMACHEN, nichts BESONDERES sein – das ist Inklusion

Kreise Inkl klAusgangspunkt der Inklusionsdebatte ist die UN-Behindertenrechtskonvention (UN-BRK), die eine uneingeschränkte Teilhabe für Menschen mit Behinderungen festschreibt und die von der Bundesrepublik am 26. März 2009 ratifiziert wurde. Seit dem ist das Übereinkommen in der Bundesrepublik völkerrechtlich verbindlich und muss auf allen Ebenen umgesetzt werden.

Mit der UN-BRK werden die Rechte von Menschen mit Behinderungen als allgemeine Menschenrechte anerkannt, sie schafft kein Sonderrecht für behinderte Menschen.

Die Ermöglichung von Teilhabe erfordert auch Maßnahmen die kostenintensiv sind, Folge –  Inklusion nach Kassenlage?
In unseren Köpfen muss das Gefälle zwischen vermeintlich Gebenden und vermeintlich „nur“ Nehmenden verschwinden. Wir müssen uns bewusst machen, dass jeder Mensch etwas zu geben hat und jeder Mensch etwas braucht, Vielfalt bereichert eine Gesellschaft!

Aus der Rede von Jürgen Maresch (ehem. die LINKEN) zum Maßnahmeplan der Landesregierung Brandenburg zur Umsetzung der BRK am 31. Januar 2012:

Sehen wir der Tatsache doch ins Auge:
spätestens ab einem gewissen Alter, sind wir vermutlich alle entweder sehbehindert, hörbehindert, in unserer Mobilität oder unserem Denkvermögen eingeschränkt und zählen zum Kreise der Menschen mit Unterstützungsbedarf.
Wenn wir erst begreifen, wie schön und wichtig eine inklusive Gesellschaft ist, wenn wir sie selbst brauchen, dann werden wir sie nie bekommen.

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