Märchenstunde

Laut Beschluss 124/13 wird vom Bürgermeister ¼ jährlich zur SVV über die Umsetzung des „Barrieren-Abbaus“ in der Stadt berichtet.

So auch mit TOP 8 der Stadtverordnetenversammlung am 22. Juni 2017.
Da Herr Jaeschke erkrankt war, wurde der TOP kurzerhand gestrichen und in den Juli verschoben, obwohl der stellvertretende Bürgermeister diesen Bericht auch vorlesen könnte, wenn er denn vorgelegen hätte.
So viel ändert sich allerdings nicht, dass dies ein Problem sein sollte, denn prioritär wird die Beseitigung von Barrieren in der Stadt nicht behandelt.
Nur ein Beispiel:
Unser Rathaus, es ist nicht barrierefrei, es fehlt ein Aufzug und ein Rolli-WC. Dies zu schaffen ist eine Pflichtaufgabe der Stadt.

2014  –  die finanziellen Mittel wurden in den Haushalt eingestellt

2015  –  der Planer für LPH (Leistungsphase) 1-3 beauftragt.
In der MOZ ist zu lesen, dass Altlandsberg noch in 2015 sein Rathaus barrierefrei umbaut.

2016 – Januar, zu einer Veranstaltung betont unser Bürgermeister, dass dies in 2016 umgesetzt wird.

2016 –  September, erst jetzt wurde die LPH IV ausgelöst und Mittel für den Umbau von Büroräumen in den Haushalt eingestellt. Der Umbau von Büroräumen ist als Voraussetzung nötig und soll in 2016 umgesetzt werden.

2017 – die Baugenehmigung liegt vor, doch die Investitionen die nötig sind, stehen nicht im Haushalt für 2017, der jetzt beschlossen wurde.

Halt Märchenstunde, Jahr für Jahr verschoben …… und wenn wir nicht gestorben sind, erleben wir es noch.